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Ich wusste nicht, was ich will – aber wollte es perfekt machen.
Ich wollte immer dazugehören – aber nicht einfach so. Ich wollte glänzen, leisten, beeindrucken. Doch irgendwann wusste ich nicht mal mehr, für wen.
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Ich wollte es richtig machen – und fühlte mich noch falscher.
Ich dachte, Verantwortung bedeutet, alles richtig zu machen. Also passte ich mich an. Doch je mehr ich das versuchte, desto fremder wurde ich mir selbst.
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Ich wusste, was ich ändern muss – aber ich tat es nicht.
Ich wusste, dass es so nicht weitergehen kann – und machte trotzdem so weiter. Elf Jahre lang. Ein Text über Angst, Ausflüchte und leises Erwachen.
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Ich dachte, ich sei einfach faul – bis ich verstanden habe, was wirklich los war.
Ich war nicht faul. Ich war überfordert. Und das zu erkennen, hat vieles verändert.
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Ich sollte alles werden – aber wusste nie, wer ich bin.
Ich wuchs mit Liebe auf – und verlor mich trotzdem. Eine Kindheit zwischen Harmonie und Orientierungslosigkeit.
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Wie alles zusammenbrach – und was trotzdem blieb.
Ich dachte, ich baue mir ein Leben auf. Aber während ich funktionierte, verlor ich mich selbst – bis alles zusammenbrach. Und doch blieb etwas zurück.